Die Begriffe stammen aus den Ratgebern dieses Portals und sind kurz erklärt.
- U-Wert
- Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils in W/(m²·K). Je kleiner, desto weniger Wärme geht verloren. Beispiele aus den Artikeln: ungedämmte Ziegelwand 1,5; gesetzliche Anforderung bei Putzerneuerung 0,24.
- Wärmeleitfähigkeit λ
- Stoffkennwert in W/(m·K). Für Dämmschichten nennt das Gesetz als Bemessungswert 0,035. Niedriger heißt besser dämmend.
- Wärmedurchlasswiderstand R
- Steigt mit der Schichtdicke und sinkt mit der Wärmeleitfähigkeit (R = Dicke ÷ λ). Daran lässt sich überschlagen, was eine dünne Schicht rechnerisch leisten kann.
- WDVS
- Wärmedämmverbundsystem: Dämmplatten werden geklebt oder gedübelt und mehrschichtig verputzt. Die am weitesten verbreitete Art der Fassadendämmung.
- Dämmfarbe / Dämmbeschichtung
- Anstrich mit Hohlkörpern aus Glas oder Keramik. Die Wirkung beruht laut Anbietern vor allem auf der Reflexion von Wärmestrahlung; „Nano“ ist ein Vermarktungsbegriff.
- GModG (früher GEG)
- Gebäudemodernisierungsgesetz, seit Sommer 2026 Kurztitel des früheren Gebäudeenergiegesetzes. Für Fassaden zählen § 36 mit Anlage 7.
- BEG EM
- Bundesförderung für effiziente Gebäude, Teil Einzelmaßnahmen. Zuschuss für Dämmung der Gebäudehülle, beantragt beim BAFA.
- iSFP
- Individueller Sanierungsfahrplan. Maßnahmen daraus können einen Bonus von 5 Prozentpunkten auslösen, wenn das Investitionsvolumen reicht.
- Energieeffizienz-Experte (EEE)
- Fachperson, die für die BAFA-Förderung eingebunden werden muss und die Technische Projektbeschreibung erstellt.
- TMA
- Technische Mindestanforderungen der Förderrichtlinie, etwa ein Höchstwert für den U-Wert der Außenwand.
- Wärmebrücke
- Stelle der Gebäudehülle, an der mehr Wärme abfließt als in der Umgebung, etwa an Anschlüssen. Häufige Fehlerquelle bei Dämmarbeiten.